Hirse gekocht – (ohne Gluten)

Basiszubereitung (für 3 Personen)

1 Tasse (250 cl) Hirse
3 Tassen Wasser
1 Lorbeerblatt
2 Teel. fein gewürfelte Ingwerwurzel

1 Teel. Salz
3 – 5 Eßl. Olivenöl

Dazu passen:
Karottengemüse, Zucchini-Pfanne, Tomatensoße, Bohnengemüse, Brokkoligemüse und noch viele andere Gemüsesorten, die die Hirse farblich schön ergänzen; außerdem natürlich Salate, wie alle grünen Blattsalate, Gurkensalat, Rote-Beete-Salat usw.. Da die Hirse eher weich ist, eigenen sich auch gerüstete Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne sowie Sesamsamen als Beigabe sehr gut.


Hinführender Gedanke:
Alle Getreide bedürfen einer sorgfältigen Zubereitung, denn sie stellen sehr hohe Anforderungen an unsere Verdauungskräfte und damit an den ganzen Menschen. Sie gehören einerseits zu den am schwersten verdaulichen Lebensmitteln und schenken dem Menschen aber andererseits eine sehr kräftige Substanzgrundlage, sowie auch formbildende Kräfte für den Körper und das Bewusstsein.

Damit die Getreidekörner gut verdaulich, weich und schmackhaft werden, bedürfen sie ausreichend Wassers für das Aufschließen der Inhaltsstoffe. Das Salz hat nun die Eigenschaft, das Wasser an sich zu binden und so hindert es die Getreidekörner daran, es ausreichend aufzunehmen. Aus diesem Grund erscheint es sinnvoll, den Getreidegerichten immer erst am Ende des Kochprozesses, wenn das Wasser schon fast ganz aufgesogen ist, das Salz hinzuzufügen.

Die Getreidegericht werden umso bekömmlicher, wenn die einzelnen Körner gut aufgequollen sind und das fertige Gericht eine cremig-leichte und flauschige Konsistenz gewinnt. Die Hirse eignet sich gleichwohl für pikante und süße Gerichte.


Zubereitung:
Vor dem Kochen ist es günstig, die Hirse in einer Schüssel mit Wasser zu waschen, da sie häufig leicht verschmutzt ist. Der anfänglich leicht graue Schimmer weicht schnell dem freundlichen gelb-goldenen Leuchten, das den kleinen Hirsekörnern eigen ist. Nun gibt man die Hirse in einen Topf und fügt die dreifache Menge Wasser hinzu. Da die Hirse beim Kochen gerne etwas nach oben steigt, sollte der Topf nicht zu klein gewählt werden.

Ein Stück frische Ingwerwurzel schälen, zunächst in dünne Scheiben, dann in Streifen und diese schließlich in kleine Würfel schneiden und zur Hirse geben. Auch das Lorbeerblatt zugeben. Bei geschlossenem Deckel die Hirse zum Kochen bringen und ohne Umrühren bei niedrigster Temperatur etwa 20 min. leicht köcheln lassen. So können die Körner ganz ungestört aufquellen und legen sich auch nicht am Topfboden an.

Nach etwa 20 min. ist das Wasser fast ganz von den Hirsekörnern aufgenommen und die einzelnen Körner liegen locker nebeneinander im Topf. Diesen von der Platte nehmen. Nun das Salz und das Olivenöl zufügen und jetzt erst das Ganze umrühren, so dass es cremig wird und gleichzeitig flauschig-locker bleibt. Den Topf noch einmal zudecken und das Getreide für einige Minuten ruhen lassen.

Während die Hirse kocht das Gemüse und den Salat bereiten und dann servieren.

 

Hirse mit geröstetem Sesam und Salat